Seit ihrer Gründung im Jahr 1936 verwendet die Firma SMIPA die verschiedensten Materialien für die Herstellung von Plastikwaren. Die Firmengeschichte von SMIPA beginnt mit dem Einsatz von THERMOHÄRTENDEN PHENOL- UND AMID-KUNSTHARZEN, besser bekannt als BAKELITE, MELAMINE und TESILITE, die zunächst für Haushaltswaren und später auch für Industrieprodukte verwendet werden. In der Nachkriegszeit führt die Firme die ersten THERMOPLASTISCHEN MATERIALIEN wie Polystyrol PST (Scheiben und Stossdämpfer) ein. Von diesem Moment an entwickelt sich der Thermoplastische Sektor ständig weiter. Das Polypropylen (PP), ein italienisches Produkt, kommt auf und findet vor allem in der Herstellung von Haus- und Gartengeräten Verwendung. In den 70er Jahren werden technische Materialien wie Polymethylmethacrylat (PMMA) für transparente Kunststoffe, Acrylonitril-Butadien-Styrol (ABS) zur Armaturenherstellung, Styrol-Acrylnitril (SAN) für die Produktion von transparenten Trichtern und Polycarbonat (PC) für hochwiderstandsfähige Teile entwickelt. Fast zeitgleich oder sogar etwas früher beginnt SMIPA auch mit der Herstellung von Polyethylenen mit je nach Verwendung hoher und niedriger Dichte (PEHD. PE LD.). In den 80er Jahren werden andere thermoplastische Harze wie PC/ABS-Bänder, Polyamid-Harze (PA 6- PA 66 –PA 12), Polyvinylchlorid (PVC) und Ethylenvinylacetat (EVA) eingeführt und weiter entwickelt. Für bestimmte, speziellere Anwendungen kommen andere mit Glasfasern beschichtete Materialien (FV zur Verstärkung der mechanischen Belastbarkeit) aus Calciumcarbonat (CACO3 zur Erhöhung des spezifischen Gewichts) oder aus Molybdänbisulfid (MOBs zur Selbstschmierung) zum Einsatz. Andere aktuell verwendete Materialien sind Polybutylenterephtalat (PBT) mit selbstlöschender Glasbeschichtung, für Getriebe verwendete Polyoxymethylen (POM) und modifizierter Polyphenylenether (PPE) für Pumpenkörper und das für hohe Temperaturen geeignete Polyphenylsulfid (PPS). Letzteres ist ein neuer, revolutionärer Werkstoff, der viele Produkte innerhalb einer Spanne von 9 bis 60 Monaten 100% BIOLOGISCH ABBAUBAR macht.
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